Psychotherapieziele
Patienten formulieren ihre Ziele meist als Eliminationsziele – als Wunsch, dass etwas aufhört. Diese Bibliothek übersetzt achtzig solcher Sätze in ressourcenorientierte Annäherungsziele, die das Nervensystem ansteuern kann.
Jedes belastende Verhalten ist für eine innere Seite des Patienten völlig schlüssig. Diese Seite verfolgt ein legitimes Anliegen – Sicherheit, Planbarkeit, Ruhe, Zugehörigkeit oder Selbstachtung. Statt das Verhalten zu bekämpfen, sucht die Übersetzung nach dem Prinzip der Competence Hyperdominance den günstigeren Weg, auf dem diese Seite ihr Anliegen erreicht. So wird aus einem Ziel der Vermeidung ein Ziel der Annäherung.
Werkzeug für approbierte Behandler zur Sitzungsvorbereitung – eine ergänzende Perspektive, kein Ersatz für Diagnostik, Indikationsstellung oder Behandlung.
Depression / Antrieb
- Ich will, dass die Depression endlich aufhört.
- Ich will mich morgens endlich aufraffen können.
- Ich will diese innere Leere nicht mehr spüren.
- Ich will endlich wieder Freude empfinden können.
- Ich will nicht mehr das Gefühl haben, dass alles sinnlos ist.
- Ich will nicht mehr den ganzen Tag im Bett verbringen.
- Ich will nicht länger allen anderen zur Last fallen.
- Ich will nicht mehr zu allem die Kraft und Lust verlieren.
Schlaf
- Ich will endlich nicht mehr in den Morgenstunden wachliegen.
- Ich will abends endlich einschlafen können, ohne stundenlang wachzuliegen.
- Ich will endlich durchschlafen, ohne jede Nacht mehrmals aufzuwachen.
- Ich will nicht mehr, dass mein Kopf nachts einfach nicht aufhört zu denken.
- Ich will nicht mehr um vier Uhr hellwach sein und nicht mehr einschlafen.
- Ich will nicht mehr auf Tabletten angewiesen sein, um zu schlafen.
- Ich will nicht mehr schon am Abend Angst vor der Nacht haben.
- Ich will nicht mehr todmüde sein und trotzdem nicht schlafen können.
Angst / Panik
- Ich will, dass diese Panikattacken endlich aufhören.
- Ich will nicht mehr dieses Herzrasen bekommen, wenn keine Gefahr da ist.
- Ich will nicht mehr die Angst haben, die Kontrolle zu verlieren.
- Ich will wieder rausgehen können, ohne dass mich die Angst überfällt.
- Ich will nicht mehr ständig Angst vor der nächsten Attacke haben.
- Ich will nicht mehr das Gefühl haben, keine Luft zu bekommen.
- Ich will nicht mehr diesen Schwindel bekommen, wenn ich aufgeregt bin.
- Ich will keine Angst mehr haben, wenn ich allein zu Hause bin.
Zwang / Kontrolle
- Ich will diese Zwänge endlich loswerden.
- Ich will nicht mehr zehnmal prüfen, ob der Herd aus ist.
- Ich will mir nicht mehr ständig die Hände waschen müssen.
- Ich will diese aufdrängenden schlimmen Gedanken nicht mehr haben.
- Ich will nicht mehr das Gefühl haben, dass alles perfekt geordnet sein muss.
- Ich will nicht mehr ständig in bestimmten Zahlen zählen müssen.
- Ich will nicht mehr ständig andere fragen, ob alles in Ordnung ist.
- Ich will nicht mehr das Gefühl haben, für alles Schlimme verantwortlich zu sein.
Grübeln / Rumination
- Ich will, dass dieses ständige Grübeln endlich aufhört.
- Ich will nicht mehr ständig über die Vergangenheit nachdenken.
- Ich will nicht mehr jeden Fehler stundenlang durchkauen.
- Ich will nicht mehr endlos über jede Entscheidung grübeln.
- Ich will nicht mehr ständig darüber nachdenken, was alles schiefgehen könnte.
- Ich will nicht mehr jedes Gespräch hinterher zerlegen.
- Ich will nicht mehr nachts im Kopf alles durchgehen.
- Ich will nicht mehr ständig fragen, warum ausgerechnet mir das passiert.
Soziale Angst
- Ich will, dass diese Angst vor anderen Menschen aufhört.
- Ich will nicht mehr ständig Angst haben, was andere über mich denken.
- Ich will nicht mehr rot werden, sobald mich jemand anschaut.
- Ich will vor einer Gruppe sprechen können, ohne zu zittern.
- Ich will keine Angst mehr vor Ablehnung haben.
- Ich will Menschen in die Augen schauen können, ohne wegzusehen.
- Ich will meine Meinung sagen können, ohne mich danach schlecht zu fühlen.
- Ich will mich in Gesprächen nicht mehr so verkrampft und fehl am Platz fühlen.
Erschöpfung / Burnout
- Ich will, dass diese totale Erschöpfung endlich aufhört.
- Ich will nach der Arbeit endlich abschalten können.
- Ich will endlich Nein sagen können, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.
- Ich will Pausen machen können, ohne mich schuldig zu fühlen.
- Ich will nicht mehr nur über meine Leistung meinen Wert bestimmen.
- Ich will, dass mich Erholung wieder auflädt, statt gar nichts zu bringen.
- Ich will die Warnsignale meines Körpers nicht mehr überhören.
- Ich will nicht mehr das Gefühl haben, dass meine Arbeit mich innerlich leer macht.
Selbstwert / innerer Kritiker
- Ich will, dass diese Stimme in mir aufhört, mich ständig schlechtzumachen.
- Ich will nicht mehr das Gefühl haben, nie gut genug zu sein.
- Ich will mich nicht mehr ständig mit anderen vergleichen und dabei verlieren.
- Ich will mich nicht mehr für jeden kleinen Fehler fertigmachen.
- Ich will Lob annehmen können, ohne es sofort abzuwehren.
- Ich will mich nicht mehr für das schämen, was ich bin.
- Ich will meinen eigenen Entscheidungen wieder trauen können.
- Ich will nicht mehr das Gefühl haben, mein Dasein rechtfertigen zu müssen.
Beziehung / Konflikt
- Ich will, dass diese ständigen Streits endlich aufhören.
- Ich will nicht mehr das Gefühl haben, dass mir nie jemand zuhört.
- Ich will mich bei Konflikten nicht mehr komplett zurückziehen und dichtmachen.
- Ich will nicht mehr so eifersüchtig sein und meinen Partner kontrollieren.
- Ich will nicht mehr aus allem einen Vorwurf machen.
- Ich will Nähe zulassen können, ohne gleich Angst zu bekommen.
- Ich will nicht mehr um jeden Preis den Frieden bewahren müssen.
- Ich will nicht mehr ständig Angst haben, verlassen zu werden.
Sorgen / Zukunftsangst
- Ich will, dass diese ständigen Sorgen endlich aufhören.
- Ich will nicht mehr ständig Angst um meine finanzielle Zukunft haben.
- Ich will nicht mehr bei jedem Zwicken das Schlimmste befürchten.
- Ich will mir nicht mehr ständig Sorgen um meine Kinder machen.
- Ich will nicht mehr sofort an die größte Katastrophe denken.
- Ich will die Ungewissheit über die Zukunft besser aushalten können.
- Ich will meinen Sorgenkopf einfach mal abschalten können.
- Ich will bei Zukunftsentscheidungen nicht mehr vor Angst erstarren.