Soziale Angst

8 Zielübersetzungen – Eliminationsziele aus diesem Bereich, übersetzt in ressourcenorientierte Annäherungsziele. Jede Übersetzung hat eine eigene, verlinkbare Seite.

Ich will, dass diese Angst vor anderen Menschen aufhört.

Anliegen dahinter

Sich unter Menschen sicher fühlen

Formulierungsangebot für die Sitzung

Lassen Sie uns gemeinsam entdecken, für welche Seite von Ihnen die Vorsicht vor anderen völlig schlüssig ist – eine Seite, die Sie vor Ablehnung und Beschämung bewahren will. Wir suchen dann, wie diese Seite ihr Ziel, Ihre Würde zu schützen, so erreichen kann, dass Begegnung wieder möglich wird.

Warum das wirkt

Wiederholte sichere Begegnungen bahnen ein neues soziales Bewertungsmuster, das die reflexhafte Bedrohungseinschätzung anderer Menschen abschwächt.

Ich will nicht mehr ständig Angst haben, was andere über mich denken.

Anliegen dahinter

Frei von fremdem Urteil

Formulierungsangebot für die Sitzung

Ich lade Sie ein, die Sorge um das Urteil anderer als Anliegen einer Seite zu sehen, der Zugehörigkeit sehr viel bedeutet. Lassen Sie uns diesen Wunsch nach Dazugehören würdigen und erkunden, wie diese Seite ihre Zugehörigkeit sichern kann, ohne sich fortlaufend an fremden Erwartungen zu messen.

Warum das wirkt

Verlagert sich der Aufmerksamkeitsfokus von der Selbstbeobachtung auf das Gegenüber, sinkt die soziale Angst und Kontakt wird gebahnt.

Ich will nicht mehr rot werden, sobald mich jemand anschaut.

Anliegen dahinter

Sichtbarkeit aushalten

Formulierungsangebot für die Sitzung

Lassen Sie uns würdigen, dass das Erröten von einer Seite kommt, die es allen recht machen und nicht negativ auffallen möchte. Wir erkunden gemeinsam, wie diese Seite ihr Anliegen, dazuzugehören, wahren kann, während das Erröten weniger Bedeutung bekommt und dadurch seltener wird.

Warum das wirkt

Verliert das Erröten seine bedrohliche Bewertung, sinkt die selbstfokussierte Anspannung, die die Errötungsreaktion körperlich verstärkt.

Ich will vor einer Gruppe sprechen können, ohne zu zittern.

Anliegen dahinter

Gehört werden ohne Angst

Formulierungsangebot für die Sitzung

Lassen Sie uns erkunden, welche Seite von Ihnen vor einer Gruppe in höchste Alarmbereitschaft geht – eine Seite, die einen Fehltritt vor vielen Augen unbedingt vermeiden will. Wir würdigen ihren Einsatz und suchen gemeinsam, wie diese Seite Sicherheit findet, sodass Ihre Stimme trägt.

Warum das wirkt

Erlebte Sicherheit in der Redesituation bahnt eine neue Kopplung, die die antizipatorische Anspannung vor Auftritten mindert.

Ich will keine Angst mehr vor Ablehnung haben.

Anliegen dahinter

Zugehörigkeit ohne Preisgabe

Formulierungsangebot für die Sitzung

Ich lade Sie ein, die Angst vor Ablehnung als Wächterin einer Seite zu sehen, für die Zugehörigkeit lebenswichtig ist. Lassen Sie uns anerkennen, wie sehr diese Seite Verbindung sucht, und gemeinsam erkunden, wie sie Zugehörigkeit erleben kann, ohne sich dafür verbiegen zu müssen.

Warum das wirkt

Erfahrungen von Annahme trotz Zeigen des eigenen Wesens bahnen Bindungssicherheit und entkräften die Erwartung von Zurückweisung.

Ich will Menschen in die Augen schauen können, ohne wegzusehen.

Anliegen dahinter

Kontakt sicher halten

Formulierungsangebot für die Sitzung

Lassen Sie uns anerkennen, dass das Wegsehen einer Seite dient, die sich im Blick des anderen ungeschützt fühlt. Wir würdigen diesen Selbstschutz und erkunden gemeinsam, wie diese Seite genug Sicherheit findet, um den Kontakt für kurze Momente zu halten und ihn als ungefährlich zu erleben.

Warum das wirkt

Kurze, sichere Blickkontakte bahnen die Erfahrung, dass Nähe ungefährlich ist, und weiten die tolerierbare Kontaktdauer schrittweise aus.

Ich will meine Meinung sagen können, ohne mich danach schlecht zu fühlen.

Anliegen dahinter

Zu sich stehen dürfen

Formulierungsangebot für die Sitzung

Lassen Sie uns übersetzen, was das Zurückhalten Ihrer Meinung bewirkt – eine Seite, die den Frieden und die Zugehörigkeit sichern will. Wir schauen gemeinsam, wie diese Seite ihr Anliegen, dazuzugehören, wahren kann und zugleich Raum lässt, dass auch Ihre Sicht gehört werden darf.

Warum das wirkt

Die Erfahrung, dass geäußerte eigene Meinung die Zugehörigkeit nicht gefährdet, bahnt selbstsicheres soziales Verhalten.

Ich will mich in Gesprächen nicht mehr so verkrampft und fehl am Platz fühlen.

Anliegen dahinter

Ungezwungen dabei sein

Formulierungsangebot für die Sitzung

Ich lade Sie ein, die Verkrampfung als Bemühen einer Seite zu verstehen, die alles richtig machen und nirgends anecken will. Lassen Sie uns diesen Einsatz würdigen und erkunden, wie diese Seite entdecken kann, dass Sie auch ohne perfekte Worte willkommen sind.

Warum das wirkt

Sinkt der Selbstüberwachungsfokus, werden entspanntere soziale Skripte gebahnt und Gespräche verlaufen zunehmend mühelos.

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